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Kulturtipp: Metamorphopolis
Kunst. Musik und Performance in Dortmund.
28. August bis zum 12. September

Im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt RUHR 2010 findet vom 28. August bis zum 12. September im Dortmunder Westen ein inklusives Projekt von »palaixbrut« statt.  »palaixbrut« hat im letzten Jahr mit der temporären Kunstakademie palaixbrut_takeover neue Talente gesucht und gefunden. 40 Künstler und junge Kunstschaffende kommen jetzt in einer Industriehalle im Union-Gewerbehof im Dortmunder Westen zusammen, die dort die palaixbrut_metamorphopolis erbauen. Unter den Teilnehmenden sind auch Menschen, die in anderen Kontexten gesellschaftlichen Lebens »behindert« genannt werden. Der Unterschied zu anderen Projekten ist, dass hier keiner gemacht wird.

Ein spannendes Projekt, das viele Besucher erwartet.

Mehr unter www.morph2010.org »

 

EUCREA veranstaltet den 3. Literaturwettbewerb für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung 2010.

Comicschreiber, Autoren und Textkünstler sollten sich beteiligen, wenn sie etwas zum Wettbewerbsthema »Alltag« beitragen wollen. Einsendeschluss ist der 15.9.2010. Die Texte sollen per Email oder CD an info@eucrea.de oder an EUCREA Verband Kunst und Behinderung e.V., Donnerstraße 5, 22763 Hamburg gesendet werden.
Viel Erfolg!

Alle Informationen im EUCREA-Flyer zum Herunterladen »

 

Fotoausstellung in der Kunsthalle Faust in Hannover

Vom 4.9. bis 3.10.2010 zeigt »akku« in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Faust die Ausstellung »Ich sehe was, was du nicht siehst. 60 Fotoporträts autistischer Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland.« Neben den Serien höchst unterschiedlich angelegter Fotoporträts, die bereits als Teilprojekt in der Kasseler Ausstellung »Ich sehe was, was du nicht siehst« vorgestellt wurden, werden Ausstellungsimpressionen aus der documenta-Halle in einer Animation zu sehen sein.

Teilnehmende Fotografen: Herlinde Koelbl, Josephin Müller, Wiebke Loeper, Frank Schinski, Tania Reinicke & Ekkehart Bussenius, Alexander Gehring, Anne Schumann, Christoph Meinschäfer, Patricia Neligan, Markus Hirschmeier.

Eröffnung und Vernissage am Fr. 03.Sept. 19:00 h mit einer Einführung von akku e.V.; Eintritt frei

Öffnungszeiten: Do.und Fr. 16:00 bis 20:00 h; Sa. und So. 14:00 bis 18:00 h
Eintritt 2,- ermäßigt 1,-

Gesonderte Öffnungszeiten zum Zinnober Kunstvolkslauf:
Sa. 04.Sept. 11:00 - 18:00 Zinnober Kunstvolkslauf, Eintritt frei
So. 05.Sept. 12:00 - 19:00 Zinnober Kunstvolkslauf, Eintritt frei

Kunsthalle Faust, Zur Bettfedernfabrik 3, D-30451 Hannover

www.kunsthalle-faust.de

Der Ausstellungsflyer zum Download »

 

Autistrade. Selbstbildnisse von Menschen mit Autismus.

Museum Dr. Guislain. Noch bis 12. September 2010

Die Genter Organisation »Autisme Centraal« feiert ihr 10-jähriges Bestehen mit der Ausstellung »Autistrade« im Museum Dr. Guislain in Gent. In Kooperation mit der Installations-Künstlerin Renate Els Aerts gestalteten Menschen mit Autismus Mini-Häuser. Jedes der Häuser erzählt eine eigene Geschichte und wird in der Gesamtinstallation zu einem komplexen Gesamtkunstwerk.

»akku« empfiehlt einen Besuch des Museums in Gent, das als eines der wichtigsten »Outsider Art« Museen in Europa angesehen werden kann.

Über Autismus Centraal: www.autismecentraal.com »

Über das Museum Dr. Guislain: www.museumdrguislain.be »

 

18.7.2010 akku beim Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40

Unser Standort: Block 61.km 0,009.Tisch 3. 
Ausfahrt Wattenscheid West

Für alle, die es nicht zur documenta-Halle nach Kassel geschafft haben: »akku« ist für einen Tag auf der A40 beim großen Still-Leben Ruhschnellweg dabei. Mit Katalogen, Gesprächen und Eindrücken aus der Ausstellung.

Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns von 11 bis 17 Uhr.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man mit der Buslinie 389 bis Haltestelle Bogenstraße. Entfernung zur ASS 500 m

Parkmöglichkeiten: Berliner Str.,Ottostr. bei Real und Hammer, Fritz-Reuter-Str, P&R und Bauhaus und Feldstr.

Infos zur Strecke finden Sie hier »

akku-Erfolge bei der Vermittlung von Künstlern

Nach der Ausstellung in Kassel gibt es eine Reihe von Kaufinteressenten für Bilder verschiedener Künstler: u.a. Reimar Thomsen, Nadine Wohld, Ulrike Schönau, Angelika Bienst und Stefanie Bubert. Zudem gibt es konkrete Ausstellungsmöglichkeiten für Karita Guzik und Lilja Beer. Beide sind bei der Ausstellung »European Culture Independent« ab Anfang Juli in Leeds vertreten. Ein Gemeinschaftsprojekt der Partnerstädte Leeds und Kassel. Roland Kappel wurde von »akku-Botschafter« Jan Hoet für sein nächstes »Chambre d'amis« Projekt in Belgien entdeckt. Wunderbare erste Erfolge für »akku«. Wir freuen uns für die Künstlerinnen und Künstler!

akku beim LVR Tag der Begegnungen am 27.6.2010

»Ich sehe was, was du nicht siehst« und »akku« kommen am 27.6.2010 nach Essen zum »LVR Tag der Begegnungen« in den Gruga-Park. Dort sind wir als Teil des »Kultur-Parks« am Stand A 51 vertreten und zeigen ausgewählte Arbeiten aus der großen Ausstellung in der documenta-Halle. Außerdem sind die akku-Künstler Martin Oberwein, Stefan Wepil und Menia in einzelnen Pagodenzelten mit ihren Arbeiten vertreten, deren Arbeiten auch zum Verkauf stehen. Wer Kassel versäumt hat, kann sich außerdem mit Postern, Postkarten und Katalogen eindecken. Um 13 Uhr wird Volker Elsen an einer Podiumsdiskussion teilnehmen zum Thema »Professionalisierung und Qualität: Paradigmenwechsel in der Kulturarbeit mit Menschen mit Behinderungen«. Wir sehen uns in Essen...

zur Website des LVR Tags der Begegnungen >

Jürgen Banzer ist Schirmherr der Kasseler Ausstellung

Der Hessische Staatsminister für Arbeit, Familie und Gesundheit Jürgen Banzer ist Schirmherr der Kasseler Ausstellung. Beim Festakt am 28. Mai 2010 wird er seine Grußworte an die Gäste richten und die Ausstellung zusammen mit Autismus Deutschland e.V., Träger der Initiative »akku«, eröffnen. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung seitens der Politik!

www.ichsehewas.de ist online

»Ich sehe was, was du nicht siehst« – so heißt die erste große Auftaktveranstaltung der Initiative »akku«. Informationen zur Ausstellung in der documenta-Halle in Kassel sowie zum Begleitprogramm mit Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kino, Workshops etc. haben jetzt einen zentralen Ort im Internet: www.ichsehewas.de.

Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck...

Hoffman Foundation Prize and Exhibition

Die Londoner Alice Hoffman Foundation veranstaltet jährlich eine Ausstellung, bei der Künstler mit Autismus aus Europa Werke einreichen und verkaufen können. Die nächste Frist endet am 2.7.2010. Die Bilder müssen in den letzten 2 Jahren entstanden sein, mit Rahmen eingereicht werden und dürfen keine extremen Größen haben (reasonable size). Weitere Detail-Informationen finden Sie auf der Website der Hoffmann Foundation.

Der künstlerische Leiter der Hoffman Foundation, Ian Wilson, lädt alle »akku«-Künstler ein, sich zu beteiligen und nicht von den Auflagen entmutigen zu lassen. Wir wünschen viel Erfolg!

Weitere Informationen unter www.hoffmannfoundation.org

27.3.2010: Aspergia e.V. aus Kiel lädt ein

Anlässlich des Weltaustismustages lädt Aspergia e.V. Künstler mit Autismus ein, sich am 27.3.2010 mit Werken bei einem Event mit Vortragsprogramm zu präsentieren. Begleitend soll Kunst an verschiedenen Ständen gezeigt werden. »Insbesondere Künstler, die noch unbekannt sind, haben so eine Möglichkeit, ihre Werke für sich selbst zu zeigen und evtl. sogar einen Käufer zu finden (der Verein würde maximal zwischen dem Verkäufer und dem Künstler den Kontakt vermitteln).« sagt Aspergia e.V. Die Teilnahme ist übrigens kostenfrei.

Weitere Informationen unter www.autismus-tag.eu
 

Universität Paderborn beschäftigt sich mit »akku«

Mit der kuratorischen Arbeit für die Kasseler Ausstellung wurde unmittelbar nach der Jurysitzung begonnen. Dazu fanden verschiedene Gespräche mit Fachleuten statt. Neben dem versierten Ausstellungsmacher und »akku«-Botschafter Jan Hoet, sprachen wir außerdem mit der Kuratorin Corinna Koch vom Hamburger Kunstverein, die auch weiterhin Ansprechpartnerin für den Gedankenaustausch bleiben wird.

Ganz besonders freuen wir uns, dass Prof. Dr. Sabiene Autsch von der Fakultät Kulturwissenschaften/Institut für Kunst der Universität Paderborn ihre beratende Unterstützung angeboten hat. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit und der Reihe »Campus Curating« soll es im Wintersemester 2010 eine Seminarveranstaltung geben, die sich mit den »akku«-Künstlern beschäftigen wird und eine Ausstellung in Paderborn zum Ziel hat. Im Zuge dessen haben sich bereits jetzt acht Studentinnen gemeldet, die sich als Praktikantinnen einbringen werden. Sie bekommen eine Teilaufgabe der Ausstellungsgestaltung in Kassel und werden als Hängeteam in der Aufbauwoche mithelfen.

Wir freuen uns, dass das Thema nun auch im wissenschaftlichen Bereich aufgenommen wird und sind sehr froh über die praktische Unterstützung.

akku bei der Ruhr 2010

Seit geraumer Zeit steht das akku-Team in Verbindung mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), um eine Zusammenarbeit im Bereich von soziokulturellen Projekten und Ausstellungsmöglichkeiten auszuloten. Das erste Ergebnis: Am 27. Juni 2010 wird sich »akku« bei Tag der Begegnungen im GRUGAPARK im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt »Ruhr 2010« präsentieren. Mit dieser Veranstaltung will der LVR zeigen »wie Integration und Barrierefreiheit durch Kultur funktioniert und gelebt wird.« Mit unserer Ausrichtung sind wir dieser Programmatik sehr nah und wurden als Aussteller ausgewählt.

Mehr Informationen zum Tag der Begegnungen >

Kunstarchiv in Paderborn

Das Speditionsunternehmen Hartmann aus Paderborn hat seine aktive Unterstützung angeboten und wird die Exponate bis zu ihrer Ausstellungszeit im Mai 2010 in Kassel entgegennehmen und unter klimatisch sicheren Bedingungen einlagern. Mehr im Bereich »Taten«.

Jan Hoet wird Botschafter für »akku«

Das Team von »akku« freut sich sehr, Jan Hoet als den neuen Botschafter der Initiative und der Kunstausstellung in Kassel bekannt geben zu können.

Jan Hoet war künstlerischer Leiter der documenta 9 (1992), Direktor des Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.) in Gent und Gründungsdirektor des MARTa Herford, Museum für Zeitgenössische Kunst und Design, das er fünf Jahre lang leitete. Im Jahr 2008 verabschiedete er sich mit der Ausstellung »Loss of Control – Grenzgänge zur Kunst von Felicien Rops bis heute«.
In dieser Ausstellung konfrontierte er die Kunst des großen belgischen Symbolisten Rops und anderer Künstlerinnen und Künstler, die er in einen imaginären Dialog mit Art Brut und »Outsider-Kunst«, unter anderem mit Werken aus der Sammlung Prinzhorn, stellt.

Das Interesse für »Outsider-Kunst« ermutigte das »akku«-Team, Jan Hoet die Initiative vorzustellen und ist nun außerordentlich erfreut, dass er uns bei zukünftigen Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Seine Teilnahme ist ein Statement für die künstlerische Qualität und die Bedeutung des Projekts.

Herlinde Koelbl porträtiert Künstler für »akku«

Herlinde KoelblDie Fotokünstlerin Herlinde Koelbl arbeitet seit 1976 mit der Kamera und ist im Umgang mit Menschen sensibel, diskret und sehr persönlich. In ihren Werken kommt der Mensch mit seinem eigentlichen Charakter und seinem Wesen zum Vorschein. Eine besondere Eigenschaft, die das Planungsteam von »akku« auf die Idee brachte, Künstler der geplanten Ausstellung in Kassel von Frau Koelbl porträtieren zu lassen und in einem Gesamtprojekt mit weiteren Fotografinnen  und Fotografen zusammenzubringen. Umso mehr freuen wir uns über die Zusage einer Zusammenarbeit.

Die Porträts werden im Frühjahr 2010 produziert und als Teil der Ausstellung in Kassel sowie im Katalog zu sehen sein. Weitere Fotografinnen und Fotografen, die ihre Mitwirkung bereits zugesagt haben sind Patricia Neligan, Anne Schumann, Alexander Gehring, Christoph Meinschäfer, Tania Reinicke, Markus Hirschmeier, Josephin Müller und Wiebke Loeper.

Bekannt wurde Herlinde Koelbl durch ihre Arbeiten »Spuren der Macht. Die Verwandlung des Menschen durch das Amt. Eine Langzeitstudie« (Politikerporträts), »Jüdische Porträts« oder »Schlafzimmer«.

 

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